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News 2010 - Neues aus Berlin
Pumpen und Anlagentechnik aus einer Hand

12/2010 Dezember 06/2010 Juni
PROJEKTE
- Optimierte Technik für optimale Funktion
- Vertragsverlängerung
- Instandsetzung in explosiven Zonen
- Die perfekte Dosis
- Stillstand? Nein Danke!
- Innovative Beschichtungsverfahren
IN EIGENER SACHE
- 30 Jahre voller Einsatz
- Tag der Technik - Rückblick
- Systemupgrade
- Come back
AUS DER PUMPENBRANCHE
- NETZSCH Mohnopumpen
Ihre Meinung ist unsere Motivation
PROJEKTE
- Investition in die Zukunft -
  Brauchwasseranlage Klärwerk Eberswalde

- Uhthoff & Zarniko verantwortet
  Generalreparatur an Faserlinienpumpen

- Schwingungsgedämpft
- System Waterline
NEWSTICKER
IM FOKUS
- Beschichtung von Lüftungsrädern
AUS DER PUMPENBRANCHE
- Grundfos: CR-Monitor
- WILO/EMU: Bohrlochpumpen
   
PDF Newsletter 06/2010

 

12/2010 ---------------------------------------------------------------------------------------------------

 

PROJEKTE

Optimierte Technik für optimale Funktion

Hettich, einer der weltweit größten Hersteller für Möbelbeschläge (Scharniere, Verbindungsbeschläge) beauftragte Uhthoff & Zarniko mit dem Umbau und der Optimierung der Rückkühlanlage für die Härterei im Werk Berlin-Marienfelde.

Die internationale Hettich-Gruppe mit 36 Tochtergesellschaften, Niederlassungen und Produktionsstandorten ist weltweit einer der größten Hersteller für Möbelbeschläge und einer der wichtigsten Partner der Möbel- und Weiße-Ware-Industrie. Kein Wunder, denn Hettich stellt "Technik für Möbel" her. Allein im Werk in Berlin-Mariendorf produzieren knapp 200 Mitarbeiter Teile und Baugruppen für Möbelbeschläge. Diese hochkomplexen Bauteile werden in einem aufwändigen Stanz-, Umform- und Härtungsprozess gefertigt.

Technik ist also nicht nur der Leitgedanke, sondern das A & O, um das sich bei Hettich alles dreht, damit täglich tausende von Scharnieren ausgeliefert werden können. Präzision und Pünktlichkeit sind von enormer Wichtigkeit – sowohl für die Einhaltung von Lieferterminen als auch von Qualitätsanforderungen, denn die Kunden sind wiederum ihren Handelspartnern verpflichtet. Ein Produktionsausfall beim Hersteller oder Qualitätsprobleme hätten also schwerwiegende Folgen.

Da die veraltete Anlage die Temperatur des Ölbads für die Rückkühlung der Scharniereinzelteile nicht mehr konstant gewährleisten konnte, optimierten die Ingenieure von Uhthoff & Zarniko die Kühlanlage für die Härterei und erneuerten nahezu die gesamte Kühltechnik. Die vorhandenen unterdimensionierten Kupferrohrleitungen wurden zurückgebaut und gegen Rohrleitungen aus hochwertigem Edelstahl ausgetauscht. Der Wärmetauscher und der Rückkühler wurden durch effizientere, wartungsarme Aggregate ersetzt. Die Rohrleitungen von DN 50 auf DN 65 dimensioniert, um Rohrreibungsverlusten entgegenzuwirken und Raum zu schaffen für mögliche Anlagenerweiterungen.
Nach einer fast sechsmonatigen Planungs- und Bauzeit wurde die neue, energetisch und hydraulisch verbesserte Rückkühlanlage mit einer verbesserten Kühlleistung und einer Gesamtkühlleistung von 130 kWh jetzt in Betrieb genommen.

Die höchst effiziente Anlage arbeitet mit geringen Betriebskosten und gewährleistet hohe  Betriebssicherheit, denn der Kühlturm überträgt seine Rückkühlleistung an das Gesamtsystem, wobei das Kühlwasser mit dem Prozesswasser nicht in Berührung kommt.

"Nicht nur die Zusammenarbeit mit Uhthoff & Zarniko war sehr gut", freut sich Herr Wurzel, Vorarbeiter der Instandhaltung im Berliner Werk der Paul Hettich GmbH & Co. KG, "auch die ausgeführten Arbeiten sind technisch von höchster Qualität. Die beste Voraussetzung also für weitere Projekte in der Zukunft."

 

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Vertragsverlängerung

Ampel grün -  http://www.photocase.com/de/photodetail.asp?i=162534

Die Daimler AG verlängert die bestehende Rahmenvereinbarung zur Lieferung von Pumpen und Pumpensystemkomponenten mit Uhthoff & Zarniko um ein weiteres Jahr bis Ende November 2011.

Der Vertrag gilt für alle nationalen Werke des Daimler Konzerns einschließlich Entwicklung ATS/PKW, Mercedes-Benz AG & Co. OHG, EvoBus, Smart France SAS und Woerth Unimog.

 

 

 

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Instandsetzung in explosiven Zonen

Der WasserZweckverband Malchin-Stavenhagen beauftragte Uhthoff & Zarniko mit der Reparatur von Drehstrom-Asynchronmotoren für Niederspannung mit kombinierter Sicherheit Ex d(e). Diese Schutzart erreicht, dass eine mögliche Explosion auf das Innere des Motors beschränkt bleibt. Die Graugussmotoren dieses Typs werden vorwiegend in der Ex-Schutzzone 1, wie sie häufig in Kläranlagen vorkommen, eingesetzt. Sie sind parameteroptimiert, das heißt, Wicklung und Läufer sind den Umgebungsbedingungen optimal (elektrisch und mechanisch) angepasst.

Für eine fachgerechte und ordnungsgemäße Instandsetzung ist Kompetenz notwendig.
Uhthoff & Zarniko unterstützt Sie in der Prüfung und Instandsetzung von Geräten und Maschinen mit besonderer Relevanz für den Explosionsschutz. Alle zum Einsatz kommenden Mitarbeiter sind "amtlich Befähigte Personen" gemäß § 14 Abs. 6 Betriebssicherheitsverordnung.

Und nicht vergessen!
Der Betreiber
übernimmt die Verantwortung dafür, dass er nur an die Personen und Gesellschaften einen Auftrag zur Instandhaltung überträgt, die auch die dafür erforderlichen Kenntnisse und Mittel besitzen.

 

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Die perfekte Dosis

Dank des spezifischen Know-hows von Uhthoff & Zarniko auf dem Gebiet der Wasser- und Abwassertechnologie, beauftragte die LSW LandE-Stadtwerke Wolfsburg GmbH & Co. KG uns mit der großen Wartung der Kalkmilchdosier-Anlage für das Wasserwerk Westerbeck.

Die chemische Entsäuerung des Wassers mit Kalkmilch, zur Einstellung eines optimalen Kalk-/Säuregleichgewichtes, ist ein anspruchsvolles Verfahren, das genau aufeinander justierte Steuerungs-, Dosier- und Pumpentechnik erfordert, um der Güteanforderung lder Trinkwasserverordnung zu genügen

 

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Stillstand? Nein Danke!

Produktionsprozesse werden heute bestimmt durch die Faktoren Kosten und Zeit. Damit Maschinen zuverlässig und in voller Verfügbarkeit im Produktionsablauf stehen, ist es wichtig, sie in regelmäßigen Abständen zu inspizieren. Maschinenschäden wie Dichtungs- und Wälzlagerdefekte und Unregelmäßigkeiten im Betrieb können so lange vor der ersten akustisch und visuell wahrnehmbaren Störung erkannt werden. Ausfälle werden minimiert, Instandhaltungsarbeiten und Ersatzteilbeschaffung besser planbar gemacht.

Die BayerSchering Pharma AG beauftragte Uhthoff & Zarniko mit der messtechnischen Erfassung des Schwingungsverhaltens von 20 sensiblen pumpentechnischen Aggregaten. Die zu diagnostizierenden Maschinen gewährleisten die Wasser-, Heizungs- und Klimaversorgung für den Geschäftsbereich Forschung & Entwicklung / Technik am Standort Berlin Müllerstraße.

 

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Innovative Beschichtungsverfahren

Im Oktober 2010 wurden wir von der Volkswagen AG im Rahmen der jährlichen Veranstaltung des Arbeitskreises "Energie-Volkswagen" gebeten, über Möglichkeiten des Einsparens von Energie durch innovative Beschichtungen zu referieren. Für Uhthoff & Zarniko eine große Chance, um nationalem und internationalem Publikum die Vorteile unserer Beschichtungsverfahren zu erläutern und theoretische Ansätze mit firmenspezifischen Schwerpunkten aus der Praxis zu unterlegen. Das Interesse war sehr groß; bereits im Anschluss der Veranstaltung wurden erste Ansätze für Aufträge diskutiert.

 

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IN EIGENER SACHE

30 Jahre voller Einsatz

Bedanken möchten wir uns bei Herrn Sahinoglu für 30 Jahre vollen Einsatz als Leiter unserer Werkstatt.

Dank seines Engagements konnten so manche technische Herausforderungen sowie strukturelle Veränderungen im Unternehmen gemeistert werden.

 

 

 

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Tag der Technik – Rückblick

Im September hatten wir zum "Tag der Technik" geladen und waren positiv überrascht über die große Nachfrage. Unsere Gäste nutzten die Möglichkeit, mit netten Fachkollegen ins Gespräch zu kommen, sammelten Tipps & Tricks für die tägliche Arbeit mit dem Medium Pumpe und verfolgten mit großem Interesse die Fachvorführungen.

Größte Magnete waren die Praxisvorführung Schwingungsmessung an einer realen Maschine und die Vorführung "Fachmännisches Beschichten".

Abgerundet wurde der Tag mit einem leckeren Grillbuffet, welches unseren Gästen trotz launischem Herbstwetter gut mundete.

 

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Systemupgrade

Mitte September fiel bei Uhthoff & Zarniko die Entscheidung: SAP Business One ersetzt die alte kaufmännische Firmensoftware.

Das bisherige Programm konnte den über die Jahre gestiegenen Ansprüchen und Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Um den stark expandierenden Waren- und Wertezufluss zwischen Kunden und Lieferanten auch in Zukunft optimal zu gewährleisten, wurde eine Softwareumstellung dringend notwendig. Wir werden das Systemupgrade auch nutzen, um die gewachsenen internen Prozesse zu überdenken und neu zu strukturieren. Die große Funktionalität des Programms und die weitgehende Automatisierung vieler übergreifender Prozesse werden uns dabei helfen, schneller zu agieren und effizienter zu arbeiten.

 

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Come back

Wir freuen uns, dass Frau Eger wieder aus der Babypause zurück ist und wünschen Ihr einen guten "neuen" Start im Team.

Frau Eger ist ab sofort wieder Ihre kompetente Ansprechpartnerin im Geschäftsbereich Handel und zu erreichen unter Tel. 030.61 69 93-39.

 

 

 

 

 

 

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AUS DER PUMPENBRANCHE

NETZSCH Mohnopumpen

Breibeschickung auf Biogasanlagen ist das System der Zukunft Anlagenbetreiber bei Würzburg nach Umrüstung vollends zufrieden.

Im Dezember 2006 sind Bernd Galm, Joachim Kuhn und Georg Zimmermann mit ihrer 360 kW-Biogasanlage in Unterpleichfeld bei Würzburg ans Netz gegangen. Reibungslos läuft es dort jedoch erst seit der Umstellung der Fütterungstechnik auf Produkte der Firma NETZSCH Mohnopumpen GmbH, deren Herz ein kombiniertes System aus einer NEMO® B.Max® Mischpumpe für das Mischen und Einbringen der Substrate sowie einer NEMO® BY Exzenterschneckenpumpe für die Zuführung und Verteilung ist.

Wesentliches Problem der vorherigen Flüssigfütterungsanlage war die Einbringmaschine. Bei dieser wurden die frischen Inputstoffe lediglich in den am Mischbehälter vorüberfließenden Substratstrom gedrückt. Auf Grund einer fehlenden eigenständigen Pumpe an dieser Einheit kam es immer wieder zu Verstopfungen in den Leitungen oder zu einem Rückstau in den Anmischtrichter. Da jedes dieser Probleme zur Abschaltung der Anlage führte, war es bei einem hohen TS-Gehalt von bis zu 12 % und wechselnden Inputstoffen nahezu unmöglich die Anlage länger als 24 Stunden störungsfrei zu betreiben.

"Wir hatten teilweise bis zu drei Störungen in der Nacht, die nicht selten das Zerlegen von Leitungsteilen oder der Fördereinheit nötig machten", erinnert sich der Betreiber der Biogasanlage, Bernd Galm, schmerzlich. Des Weiteren war der Verschleiß beträchtlich, was sich in den geringen Standzeiten der Kolben der Substratpumpe von nur drei Monaten zeigte. Hier fielen jedes Mal Kosten in Höhe von mehreren hundert Euro an.

Mit dem Wechsel auf eine NEMO® B.Max® Mischpumpe sowie eine NEMO® BY Substratpumpe konnten diese Probleme vollständig beseitigt werden.

Mit dem neuen System ist Anlagenbetreiber Galm äußerst zufrieden: "Unsere Erfahrung zeigt, dass auf Grund der homogenen Anmischung und Einbringung sich nicht nur die Rühreigenschaften wesentlich verbessert haben, sondern damit einhergehend sich auch die Gasausbeute messbar erhöht hat. Sowohl was die Handhabung im Alltag anbelangt als auch von betriebswirtschaftlicher Seite gesehen, war die Umstellung auf das PumpenDuo von NETZSCH die beste Entscheidung."

Mehr Informationen unter www.netzsch-pumpen.de

 

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06/2010 ---------------------------------------------------------------------------------------------------

Ihre Meinung ist unsere Motivation.

Im Dezember 2009 wollten wir es wieder von Ihnen wissen: Sind Sie mit unseren Leistungen zufrieden? Haben wir aus Ihren Mitteilungen die richtigen Schlüsse gezogen? Ist es uns gelungen, Ihre Anforderungen zu erfüllen?

Es ist uns gelungen! Wir haben den Kundentest wieder mit sehr guten und guten Ergebnissen bestanden.

95 Prozent unserer Kunden bewerten die Qualität unserer Dienst- und Serviceleistungen, unsere geschäftliche Fairness, Betreuungskompetenz und Termintreue mit "sehr gut" und "gut". Auf diese Ergebnisse sind wir sehr stolz.

 

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PROJEKTE

Investition in die Zukunft - Moderne Brauchwasseranlage für das Klärwerk Eberswalde

Wasser

Trinkwasser ist eines unserer kostbarsten Güter. Einem Bericht der UNO aus dem Jahre 1999 zufolge sterben jährlich ca. 5,3 Millionen Menschen aus Mangel an sauberem Trinkwasser. Da die Weltbevölkerung weiter wächst, wird Trinkwasser nach einem Bericht des Spiegel in Zukunft eine noch wertvollere Ressource sein als heute, um die womöglich sogar Kriege geführt werden. Diese Nachricht lässt aufhorchen und macht klar, wie nachhaltig und schonend wir mit unseren Ressourcen – mit Wasser, Luft und Boden – umgehen müssen.

Das Klärwerk Eberswalde deckt bereits seit Mitte der 90er Jahre mehr als zwei Drittel seines gesamten Eigenenergiebedarfs aus Bioenergie, gewonnen aus Abwasser. Diese Art des nachhaltigen Wirtschaftens leistet neben der Einsparung von Geldern einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz und bereitet den Weg für weitere neue Ideen und innovative Anlagen wie im aktuellen Fall: eine moderne Brauchwasseranlage für das Klärwerk Eberswalde.

Erklärtes Ziel ist es, den Trinkwasserverbrauch auf ein Minimum zu reduzieren, indem Brauchwasser für ganz unterschiedliche Anwendungen genutzt wird: als Spül- und Reinigungswasser im Bereich des Rechens und der Sandwäsche, des Faulturms und der Kammerfilterpresse bis hin zum Einsatz an den Spülfahrzeugen und diversen Reinigungsanschlüssen auf dem Gelände der Kläranlage. Pro Tag werden dann durch diese intelligent gesteuerten Prozesse ca. 208.000 Liter Trinkwasser eingespart.

Uhthoff & Zarniko setzt dieses Projekt jetzt in Kooperation mit den Ingenieuren vom Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Eberswalde in die Tat um. Die Bündelung von Erfahrungen und Wissen beider Partner sichert ein überzeugendes Endergebnis. Der Einsatz ausgereifter Technologien wie zum Beispiel die bipolare und wartungsarme Flüssigkeitsfiltration und energieeffiziente Pumpentechnik ermöglicht zukünftig eine jährliche Einsparung von ca. 76.000 Kubikmeter Trinkwasser und zeigt, dass eine Investition in die Zukunft ein intelligentes Managementtool mit Langzeitwirkung ist.

 

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Uhthoff & Zarniko verantwortet Generalreparatur an Faserlinienpumpen

Faserlinepumpen Stendal

2.000 Jahre nach seiner Endeckung erfolgt die Papierherstellung im Wesentlichen immer noch nach der Urrezeptur: Pflanzliche Fasern verbinden sich mit Wasser zu einem homogenen Flies, dem Papier. Lediglich die Technologie der Herstellung ist um einiges effizienter geworden.

Heute wird Papier in technisch höchst anspruchsvollen Papiermaschinen, welche pro Minute bis zu 1.400 Meter Papier pressen, produziert. Auch die Aufbereitung der Faserstoffe wie zum Beispiel Zellstoff, einem Basisstoff der Papierherstellung, erfolgt hochtechnisiert über mehrere chemische Prozessstufen.

Gewachsen ist im Laufe der Jahre auch die Bandbreite und Palette der Anwendungen. So lag der Verbrauch an Zellstoff 2008 in Deutschland bei rund 4,8 Millionen Tonnen, die Produktion jedoch lediglich bei 1,5 Millionen Tonnen. (Quelle: Papier Kompass 2009, Verband Deutscher Papierfabriken e.V.)

Die Zellstoff Stendal GmbH verarbeitet jährlich rund drei Millionen Festmeter Kiefern- und Fichtenholz und produziert daraus bei Vollauslastung 620.000 Tonnen Langfaserzellstoff. Das heißt, die Maschinen müssen rund um die Uhr laufen. Die Anforderungen an die Verfügbarkeit und Kapazitätsauslastung der eingesetzten Anlagen sind hoch. Um den Produktionsprozess weiter zu optimieren und dem Umwelt- und Arbeitsschutz noch besser Rechnung zu tragen, wird im Werk Arneburg alle 18 Monate eine Generalreparatur durchgeführt.

Uhthoff & Zarniko verantwortet im Rahmen der diesjährigen Generalreparatur die Instandsetzung der Pumpen der Faserlinie und sorgt für sichere Betriebsabläufe. Die durchschnittliche Leistungsgröße der in diesem Bereich eingesetzten und zu reparierenden Aggregate liegt bei 132 Kilowatt, die größte Pumpe bei 500 Kilowatt Antriebsleistung. Insbesondere die Schwarzlaugenpumpen unterliegen einer hohen chemisch-physikalischen Beanspruchung. Das Gemisch aus Lignin, Wasser und Chemikalien ist eine besondere Herausforderung für alle medienführenden Maschinenkomponenten. Speziell die Dichtungssysteme müssen im Rahmen der Wartung überprüft und je nach Zustand aufgearbeitet oder erneuert werden.

Wir freuen uns, mit unserem Know-how künftig dazu beitragen zu können, die Zellstoffproduktion in Arneburg am Laufen zu halten.

 

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Schwingungsgedämpft

Seismograf

Die Feuerwehr hat laut Feuerwehrgesetz durch Brände und Naturkatastrophen entstehende Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung abzuwehren. Um im Fall des Falles unverzüglich Hilfe leisten zu können, muss die eingesetzte Technik fehlerlos funktionieren, denn oft entscheiden Sekunden über Leben und Tod.

Die Berliner Feuerwehr trägt diesem Sicherheitsrisiko Rechnung. So wird die Technik der ca. 180 im Einsatz befindlichen Löschfahrzeuge einmal jährlich auf Herz und Nieren geprüft. Insbesondere die Feuerlöschkreiselpumpen, die im Notfall das rettende Nass fördern, unterliegen klar definierten Sicherheitsmaßstäben.

So erhielt die Serviceeinheit Technik und Instandhaltung (TI) der Berliner Feuerwehr bereits in den 70er Jahren einen Pumpenprüfstand für ihre Feuerlöschkreiselpumpen. An diesem Prüfstand können Pumpen mit einem Nennförderstrom bis 180 Kubikmeter pro Stunde auf die drei in der EN 1028-1 (ehemals DIN 14420) geforderten Leistungsschwerpunkte unter sehr realen Bedingungen geprüft werden.

Doch "wat den een sien Uhl, is den annern sien Nachtigal". Jeder Pumpencheck führte in den oberhalb des Prüfstandes gelegenen Büroetagen zu erheblichen niederfrequenten Schwingungen und einer signifikanten Lärmbelastung durch einströmendes Wasser.

In den vergangen Jahren unternahmen die Ingenieure und Techniker der Serviceeinheit Fahrzeuge und Geräte mehrere Versuche, das Problem zu lösen. In einem ersten Schritt wurde zum Beispiel die Abgasabsauganlage der Werkstatthalle vom Gebäude entkoppelt. Die Schwingungen reduzierten sich jedoch nur um ein geringes Maß. Erst die Entkopplung des Pumpenprüfstandes vom Gebäude durch die Uhthoff & Zarniko GmbH, die bereits seit vielen Jahren für die Instandhaltung der Anlage verantwortlich ist, führte zum gewünschten Erfolg. Nach ihren Maßgaben wurden der Prüfstand geringfügig versetzt, die Rohrleitungsverläufe optimiert und angepasst sowie 12 Schwingungsdämpfer zur Installation an den Aufhängepumpen und Stehpunkten des Pumpenprüfstandes montiert.

"Dieses Konzept hat zu 100 Prozent funktioniert" so Herr Gose, Referatsleiter Instandhaltung bei der Berliner Feuerwehr. Auch für die Mitarbeiterinnen in der Büroetage bringt die modifizierte Anlage einen erheblichen Qualitätsvorteil. Die Geräuschbelastung ist verschwunden, und die Schwingungen sind kaum noch bemerkbar.

 

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System Waterline

Waterline TRinkwasserbeutel

Wasser gehört so selbstverständlich zu unserem Alltag, dass wir normalerweise nicht darüber nachdenken, woher es eigentlich kommt. Und erst recht nicht, wie es ist, wenn es nicht zur Verfügung steht. Zum Beispiel bei Naturkatastrophen wie Überschwemmungen und Stürmen, Terroranschlägen oder nach Sabotagen. Dann wird der Alltag zum Ausnahmezustand: Es gibt kein sauberes Trinkwasser.

Doch es müssen nicht verheerende Katastrophen sein, die prekäre Situationen schaffen. Ein Rohrbruch oder ein großflächiger Stromausfall reichen oft aus, um die Wasserversorgung lahmzulegen. Für all diese Fälle haben findige Schweizer Ingenieure der Firma Waterline ein patentiertes System zur Versorgung der Bevölkerung mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser in flexiblen Beuteln entwickelt.

Seit 1973 bewährt sich das System weltweit in verschiedenen Katastrophenfällen. Zuletzt während des verheerenden Seebebens 2004 in Südostasien, bei dem die vom TSUNAMI betroffenen Regionen mit Trinkwasser versorgt wurden. Zum Einsatz kamen hier Anlagen, die 3.600 Ein-Liter-Beutel Trinkwasser pro Stunde aufbereiten können.

In Deutschland ist derzeit nur eine Anlage der Firma Waterline, die Trinkwasser stromnetzunabhängig in flexible Schlauchbeutel verpacken kann, im Einsatz. Die Anlage arbeitet mit einer Abfüllkapazität von 800 Ein-Liter–Beuteln pro Stunde. Betreiber sind die Berliner Wasserbetriebe (BWB). Unter der Leitung ihrer Fachleute wurde das Waterline-System zur mobilen Notversorgungseinheit weiterentwickelt. So ist es jetzt möglich, die Anlagen zur Trinkwasser-Notversorgung unter fast allen Klimabedingungen und autark anzufahren.

Zum Einsatz kam das Waterline-System in Berlin glücklicherweise bisher nur bei Rohrbrüchen. Zur Fußballweltmeisterschaft 2006 wurden PET-Flaschen mit aufbereitetem Wasser bei Rohrbrüchen kostenlos an die Bevölkerung verteilt. Doch um auch für größere Einsatzfälle gerüstet zu sein, wird schon heute Vorratshaltung betrieben. Die Haltbarkeit des Wassers bei richtiger Lagerung (kühl und dunkel, ohne direkte UV-Einstrahlung) beträgt, dank der bakteriziden und bakteriostatischen Wirkung des zugesetzten Silbers, mindestens fünf Jahre. In der Schweiz wurden schon 25 Jahre erprobt.

In der Anwendung ist die mobile Station in ihrer Urausstattung jedoch auf eine druckbeaufschlagte Wasserversorgung angewiesen. Das heißt, es müssen immer zusätzliche Fremdpumpen eingesetzt werden. Ein für die zuständigen Mitarbeiter der Berliner Wasserbetriebe unbefriedigender Zustand.

Damit das in Berlin zum Einsatz kommende System in Zukunft auch autark, also ohne Fremdtechnik, funktioniert, dafür sorgten dann die Ingenieure von Uhthoff & Zarniko. Die Experten für Pumpentechnik planten, lieferten und installierten eine selbstansaugende, von fremder Stromversorgung unabhängig arbeitende Pumpe, komplett mit Motor, Membranbehälter, Druck- und Durchflusssensor sowie integrierter Pumpenregelung. Und als Fachbetrieb für Pumpentechnik übernahm Uhthoff & Zarniko selbstverständlich auch sämtliche Montagearbeiten, die Anpassungen sowie die Prüfung des kompletten Systems nach der endgültigen Fertigstellung.

 

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NEWSTICKER

  • + Uhthoff & Zarniko erhält von der GA-tec Gebäude- und Anlagentechnik GmbH den Zuschlag zur Planung und Lieferung einer Druckerhöhungsstation in Ex-Ausführung inklusive Membranausdehnungsgefäß. Die neue Anlage dient der Versorgung der Labor- und Verwaltungsräume der BASF AG am Standort Ludwigshafen mit Reinwasser.
  • + Die Berliner Wasserbetriebe beauftragen Uhthoff & Zarniko mit der Lieferung von 22 Unterwassermotorpumpen der Baureihe UZ SJ für diverse Berliner Pumpwerke. Die Förderleistung der Pumpen beträgt 50 bis 150 Kubikmeter pro Stunde, die Förderhöhe 30 bis 40 Meter, die Antriebsleistung 7,5 bis 30 Kilowatt. Die Uhthoff & Zarniko-Pumpen der SJ-Baureihe zeichnen sich durch einen besonders hohen Wirkungsgrad aus. Gehäuse, Laufrad und Motor sind komplett aus Edelstahl, zum Teil Vollgussedelstahl.
  • + Die Volkswagen Kraftwerk GmbH beauftragt Uhthoff & Zarniko mit der Grundinstandsetzung des Regenwasserpumpwerks Pumpe 4 (Förderleistung: 2.500 Kubikmeter pro Stunde). Der Auftrag umfasst alle Montagearbeiten vor Ort wie Aus- und Einbau der Pumpe, die komplette Aufarbeitung und Überholung des gerissenen Stopfbuchsgehäuses, das Auftragen einer Korrosionsschutzbeschichtung (2k-Epoxidharz) und die Erneuerung der Gleitlager.
  • + Kühlung nach Maß - Uhthoff & Zarniko erhält von der Paul Hettich GmbH & Co. KG den Auftrag, zur Optimierung und Erneuerung ihrer Rückkühlanlage. Der Auftrag umfasst die Lieferung eines Wärmetauscher-Rückkühlers und die Neuauslegung und -berechnung der Rohrleitungsdimensionen. So werden in Zukunft Rohrreibungsverluste minimiert und dadurch die Betriebskosten nachhaltig reduziert.

 

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IM FOKUS

Beschichtung von Lüfterrädern

beschichtetes Lüfterrad

Lüftungsanlagen verursachen einen hohen Teil der laufenden Kosten in Betriebsanlagen. Mit einem schnellen Luftstrom transportierte kleinste Partikel bilden ein abrasives Gemisch, welches zu Verschleiß und Anpackungen führt. Besonders hohen Erosions- und Korrosionsbelastungen sind Lüfterräder zum Beispiel in Lackier- und Kläranlagen sowie Ziegeleien ausgesetzt. Der Einsatz von Beschichtungen bewährt sich hier hervorragend.

Uhthoff & Zarniko versieht Abluftventilatoren mit Spezialbeschichtungen. Die Beschichtungen verhindern Anhaftungen, die zu Unwuchten und damit letztlich zu Lagerschäden führen können. Die Benetzbarkeit der Oberfläche wird reduziert und somit das Absetzen von Lackresten verhindert. Die Reinigung der Oberfläche ist leichter und erfordert wesentlich weniger Zeit.

Vorteile einer Beschichtung auf einen Blick

  • Schutz des Grundmaterials vor Erosionskorrosion, damit Erhöhung der Standzeiten
  • Langfristige Vermeidung von Anhaftungen durch Herabsetzen der Oberflächenrauhigkeit
  • Reduzierung des Energieverbrauchs durch verringerte Reibungswerte und konstantere Luftleistungskennlinien
  • Senkung der Wartungs- und Instandhaltungskosten durch schnelle und unproblematische Zwischenreinigung

 

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AUS DER PUMPENBRANCHE

Grundfos: CR-Monitor- Störungsfrüherkennung durch intelligentes Effizienz-Monitoring

Grundfoss CR Monitor

Nach einer Schätzung des Verbandes der chemischen Industrie (VCI) entfallen neun Prozent der Gesamtkosten beim Bau einer verfahrenstechnischen Anlage auf die Redundanz von Pumpensystemen.

Eine Alternative für redundante Pumpen ist der Einsatz einer zuverlässigen Störungsfrüherkennung. Während herkömmliche Diagnose- und Störungsfrüherkennungssysteme den Zustand einzelner Komponenten bzw. abgeleitete physikalische Größen überwachen (Temperatur von Lagern, Vibrationen an Wellen etc.), verfolgt Grundfos mit CR-Monitor einen gänzlich anderen Ansatz:

Das System überwacht – ausgehend vom Ist-Zustand bei der Neuinstallation – Abweichungen von der ursprünglichen Effizienz des Pumpensystems.

Es arbeitet mit drei einfachen Ampel-Zustandssymbolen: "OK", "Warnung" und "Alarm". Benachrichtigt wird der Betreiber, wenn der Systemzustand Aufmerksamkeit erfordert. Bei der Ausgabe einer Warnmeldung beschränkt sich CR-Monitor nicht auf komplizierte Rohdaten, sondern liefert bereits eine konkrete Fehlerauswertung.

CR-Monitor verhindert nicht nur weitestgehend unerwartete, kostspielige Betriebsausfälle; das System hilft dem Betreiber zudem, eine Feinabstimmung und Optimierung der Pumpentechnik vorzunehmen. Es können die dazu erforderlichen Informationen eingeholt werden, zum Beispiel die Anzahl der Betriebsstunden, der Starts / Stopps oder der eingesetzten Kilowattstunden, um den Energieverbrauch und die Pumpeneffizienz zu beobachten – und einzugreifen, wenn die Werte sich außerhalb des Normalbereichs bewegen.

CR-Monitor ist derzeit konzipiert für einstufige wie mehrstufige Pumpen der Baureihen CR, CRI und CRN, einschließlich der CRN MAGdrive. Das System funktioniert auch bei den drehzahlgeregelten Ausführungen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.grundfos.de

 

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WILO/EMU: Bohrlochpumpen mit optimiertem Wirkungsgrad - Lösungen für nachhaltige Wasserversorgung

Mit den Pumpentypen Wilo EMU NK 86 und Wilo EMU NK 87 hat der Dortmunder Pumpenspezialist WILO SE seine 8-Zoll-Baureihe bei Bohrlochpumpen durch besonders leistungsstarke Modelle optimiert. Die mehrstufigen Unterwassermotorpumpen mit halb-axialer Hydraulik zeichnen sich durch einen deutlich geringeren Stromverbrauch im Vergleich zur Vorgängerserie aus. Sie sind vielseitig in der Wassergewinnung und Wasserhaltung einsetzbar. Durch eine optimierte Hydraulik konnte beispielsweise der Pumpenwirkungsgrad der Wilo EMU NK 87-Pumpen im Vergleich zu den Vorgängermodellen der Baureihe Wilo EMU K 87 um rund vier Prozent auf bis zu 80 Prozent gesteigert werden.

Wilo EMU NK Pumpe

Durch diese Verbesserung reduzieren sich die Lebenszykluskosten deutlich, wie eine Musterberechnung belegt. Bei gleicher Fördermenge und Förderhöhe verringert sich die Leistungsaufnahme der neuen Wilo EMU NK 87 um 1,5 Kilowatt. Bei einer angenommenen jährlichen Betriebszeit von 7.300 Stunden und einem Strompreis von 0,15 Euro pro Kilowattstunde ergibt sich daraus eine Senkung der Energiekosten um rund 1.640 Euro pro Jahr. Innerhalb von wenigen Jahren amortisiert sich so der Austausch einer noch betriebsfähigen Altpumpe durch eine neue Wilo EMU NK 87-Pumpe.

Die beiden Baureihen umfassen verschiedene Pumpentypen mit Motornennleistungen von 10 bis 110 Kilowatt. Die Motoren stehen in wiederwickelbarer Ausführung wahlweise mit Werksfüllung oder mit Trinkwasserfüllung zur Verfügung. Alternativ können die Pumpen auch mit allen gängigen 6-Zoll- und 8-Zoll-Unterwassermotoren nach NEMA-Standard ausgestattet werden. Die leistungsstärksten Modelle sind für eine maximale Fördermenge von 200 Kubikmeter pro Stunde bzw. eine Nullförderhöhe von bis zu 320 Meter ausgelegt.

Durch verschiedene Materialausführungen können die Pumpen exakt an das jeweilige Einsatzgebiet und das zu fördernde Medium angepasst werden. Der Einbau der Pumpen kann mit bis zu sechs Stufen horizontal oder bis zu zwölf Stufen vertikal erfolgen. In beiden Einbaulagen können sie mit einem Wasserführungsmantel ausgestattet werden.

Die beiden Bohrlochpumpen decken ein breites Einsatzspektrum ab, das von der Förderung von Trink- oder Brauchwasser aus Brunnen, Schächten, Gewässern oder Behältern über die Bereitstellung von Prozesswasser und die Förderung chemisch aggressiver Medien in Industrieanlagen bis hin zu Anwendungen im Off-Shore-Sektor reicht.

Weitere Informationen finden Sie unter www.wilo.de

 

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