Wie geht es Ihnen heute, Herr Sahinoglu?
Wenn die Sonne scheint, ist mein Tag immer gut! Wie immer habe ich um sechs Uhr angefangen. Um sieben ging dann der Werkstattbetrieb los.

Was fällt bei Ihnen so an?
Als Werkstattleiter verteile ich Aufgaben. Bevor die Pumpen den Betrieb verlassen, prüfe ich sie, genau wie solche, die Kunden zu uns bringen. Ab und zu fahre ich mit dem Chef zu den Kunden, wenn es ein spezielles Problem gibt. Außerdem unterschreibe ich Zertifikate und helfe aus, wenn Mitarbeiter Probleme haben.

Was schätzen Sie an Uhthoff-Zarniko?
Dass es ein Familienbetrieb ist. Als Moslem gilt für mich: Wenn Du etwas bekommst, musst Du auch etwas zurückgeben. Die Firma hat mir eine Menge gegeben. Als Ausländer habe ich nie irgendwelche Nachteile erfahren. Peer Zarniko war bei mir Lehrling, mit ihm verstehe ich mich bis heute ausgezeichnet. Auch sein Vater Joachim ist ein korrekter Mensch. Anderswo gehen sie mit Bauchschmerzen nach Hause. Ich hingegen komme immer gerne zur Arbeit. Auch in der Einteilung meiner Urlaubstage bin ich sehr frei. Welche Firma macht das schon? In meiner Zeit auf Montage habe ich Einblick in viele Firmen erhalten. Glauben Sie mir, wir hier haben es sehr gut.

Was raten Sie potentiellen Bewerbern?
Früher gab es ein Sprichwort: Handwerk ist ein goldener Ring. Das gilt heute mehr denn je. Fachleute sind sehr gesucht, das wird noch weiter zunehmen. Dadurch, dass wir sämtliche Arten von Pumpen herstellen, ist die Bandbreite enorm. Lehrlinge bekommen viel mehr als das Wissen einer einzigen Ausbildung.